Zugang und Awareness

mcreativedirections lgbtiq conference 2023 heitere

Standort

Heitere Fahne
Dorfstrasse 22/24
3084 Wabern bei Bern

Google-Maps

Anfahrt

Mit dem öffentlichen Verkehr zu Station «Wabern bei Bern»

Zugänglichkeit

Die LGBTIQ+ Conference findet in der Heitere Fahne in Wabern statt und breitet sich über mehrere Räume und den bunt gestalteten Innenhof mit vielen Sitzmöglichkeiten aus. Die einzelnen Workshops werden anhand der Anmeldungen auf diese Räume verteilt.

Hier findest du weitere Informationen zum Gelände und zur Zugänglichkeit der einzelnen Räume.

Video zum Zugang zur Heitere Fahne (Saal und WC)

Raumplan

screenshot
1) Saal, 2) Beiz, 3) Sääli, 4) Kegelbahn, 5) Atelier

Achtsames Zusammensein

An der LGBTIQ+ Conference kommen wir als Community zusammen um uns zu vernetzen und voneinander zu lernen. Es kommen verschiedene Menschen mit verschiedenen Lebensrealitäten und Anliegen zusammen: Wir sind lesbisch, bi, schwul, queer, trans, cis, nicht binär, intergeschlechtlich und mehr. Manche von uns sind betroffen von Rassismus oder Ableismus (Feindlichkeit gegenüber Menschen mit Behinderungen) oder werden auf eine andere Art von der Gesellschaft marginalisiert. Wir wollen all diese Realitäten ernst nehmen – dafür braucht es uns alle.

Wir von der LOS, Pink Cross, TGNS, InterAction und der Milchjugend wollen mit euch einen Raum schaffen, in dem sich alle willkommen und sicher fühlen können, insbesondere jene von uns, die mehrfach marginalisiert werden. Das gelingt nicht immer. In diesen Fällen wollen wir dich als betroffene Person unterstützen.

Während des ganzen Tages gibt es Ansprechpersonen – du erkennst sie an den bunten Armbändern. Du kannst dich auch jederzeit an eine Person aus der Organisation wenden. Wir bieten dir Unterstützung an und behandeln dein Anliegen auf deinen Wunsch hin vertraulich. Falls du Ruhe brauchst, steht dir ein Rückzugsort  zur Verfügung. Bitte melde dich bei den Ansprechpersonen. 

Mit deinem Verhalten gestaltest du diesen Raum aktiv mit. Reflektiere dich und deine Privilegien. Versuche die Diskriminierungserfahrungen deiner Mitmenschen wahr- und ernst zu nehmen. Selbst wenn du etwas ‘gut’ oder ‘nicht-diskriminierend’ meinst, kann dies grosse Verletzungen bewirken. Wenn du auf einen Fehler aufmerksam gemacht wirst, gestehe dir diesen ein. Entschuldige dich rücksichtsvoll und versuche daraus zu lernen. Bei einer Entschuldigung soll das Ziel sein, dass kein weiteres Unbehagen in der Person ausgelöst werden soll, die von systematischer Unterdrückung betroffen ist (frag zum Beispiel zuerst nach, ob die Person Energie hat, mit dir über das Geschehene zu reden). Auch dafür oder wenn dir etwas aufgefallen ist, darfst du dir Unterstützung von den Ansprechpersonen holen. Zusammen übernehmen wir Verantwortung und nehmen die Bedürfnisse von betroffenen Personen ernst.

Zum Schluss ein paar konkrete Tipps:

  • Stelle dich mit Namen und Pronomen vor und nimm ernst, wie deine Mitmenschen angesprochen werden möchten.
  • Überlege dir in Diskussionen, wie viel Raum du einnimmst.
  • Geh mit deiner eigenen Energie verantwortungsvoll um und schütze dich selbst: Es ist absolut okay, dir auch mal eine Pause zu nehmen. 

Danke für deine Unterstützung und Mithilfe – wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit dir!